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Die Ausbildung erfolgt im Wechsel von Theorie
und Praxis.
Zentrale Ziele sind die größtmögliche Selbstbe-
stimmung des Menschen mit Behinderungen,
seine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die
Entfaltung seiner individuellen Fähigkeiten und
die Führung eines subjektiv sinnerfüllten Lebens.
Heilerziehungspflege bedeutet persönliche Unter-
stützung und Assistenz im Sinne einer Ver-
besserung der Lebensqualität des Menschen
mit Behinderungen.
Die Praxis wird durch fortlaufende fachtheore-
tische und künstlerische Kurse begleitet. Sie
vermitteln das notwendige Fachwissen und
unterstützen die Entwicklung von persönlicher
und sozialer Kompetenz. Aus der Einsicht in die
Vielfalt menschlicher Entwicklungsmöglichkeiten
und deren Störungen erwächst die Fähigkeit,
heilpädagogische und sozialtherapeutische Hand-
lungskonzepte in der Begegnung von Mensch zu
Mensch wirksam werden zu lassen.
Die künstlerischen Kurse (Schauspiel, Eurythmie,
Musik, Sprachgestaltung, Malen und Plastizieren)
bilden Vertrauen in die eigene Kreativität und in
die Fähigkeit, im richtigen Moment angemessen
handeln zu können. Darüber hinaus verwandelt
künstlerisches Üben auch den Übenden selbst.
Es steigert seine Aufmerksamkeit sowie sein Wahr-
nehmungs- und Einfühlungsvermögen für die Beson-
derheiten der ihm anvertrauten Menschen.
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