Der Name „Camphill“ bezieht sich auf
   das schottische Anwesen Camphill-
   House, wo 1939 der Wiener Arzt Karl
   König zusammen mit einer Gruppe
   österreichischer Emigranten eine
   Lebensgemeinschaft für und mit
   behinderten Kindern begründete.
   Seine Inten-tion bestand in der Suche
   nach einer Lebensform, die dem
   seelenpflegebedürftigen Menschen die
   ihm notwendigen Hilfen zur Verfügung
   stellt und in der er sich als Person –
   gerade auch jenseits seiner Behinderung –
   verwirklichen kann. Dies war für König
   untrennbar verbunden mit der Gemein-
   schaftsbildung der Mitarbeiter, die sich –
   stets im Hinblick auf die Gegebenheiten
   der Zeit – um immer neue Formen des
   sozialen Zusammenwirkens bemühten.
   Aus diesem bescheidenen, vom Krieg
   bedrohten Anfang, entwickelte sich die
   Camphill-Bewegung, der heute mehr als
   100 Einrichtungen für Heilpädagogik und
   Sozialtherapie in vier Erdteilen angehören.

 

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